Einer dienstältesten Wrestler hat heute Geburtstag - Ric Flair, eigentlich Richard Morgan Fliehr. Geboren am 25. Februar 1949 und aufgewachsen im Staate Minnessota an der kanadischen Grenze studierte der "Nature Boy" zunächst Medizin. Er entschied sich dann doch füre eine Karriere im Ring und debütierte am 10. Dezemeber 1972 in Rice Lake, Wisconsin gegen George Gadaski. 1981 gewann er seinen ersten NWA-Titel(National Wrestling Alliance). Er arbeitete wenig später sowohl für die WWF/E(McMahon) als auch für die WCW unter Ted Turner.
Dem 8x WCW und 2x WWE-Champion wird mit einem kräftigen
Ja, der Titel verrät es. Da ich gerade dabei bin meine Gedanken zur grössten Wrestling Company zu äußern, darf auch ein Hinweis auf Star Trek nicht fehlen. Den Anfang macht William Shatner. Captain Kirk, T.J. Hooker oder Denny Crane, nennt ihn, wie ihr wollt. Der Mann hatte zahlreiche Auftritte in der WWE. Der erste und vielleicht bekannteste war bei einer Promo gegen Jerry The King Lawler, der damals noch als Heel(Bösewicht) auftrat.
Shatner promotete damals seine Serie TekWar. Seine Herkunft prädestinierte ihn für seinen Landsmann Bret "The Hitman" Hart einzutreten. Lawler nutzte die Gelegenheit um eine Heelperformance allererster Güte abzuliefern. Es sollte nicht bei diesem Auftritt bleiben. Wie jeder geneigte Trekkie weiß, hat Shatner sich auch in der Musik versucht. Das Ergebnis kennen wir alle. Sein einmaliger Stil brachte ihn dann wieder vor die Kameras der WWE, wo er sich das Folgende geleistet hat:
Wenn man es genau betrachtet, nimmt sich Shatner hier extrem selbst auf den Arm. Ob einem das, was man hier sieht gefällt, mag jeder Wrestling- oder Nicht-Wrestling-Fan selbst entscheiden. Es gibt nicht viele Gastmoderatoren, an die man sich im Wrestling Business erinnert. Shatner lieferte weiterhin einen glänzenden Auftritt am 1. Februar 2010 bei Monday Night Raw ab. Hier nahm er sich wieder selbst auf die Schippe, als er sich selbst als Priceline-Negotiator parodierte.
Shatners Auftritte in der WWE sind sporadisch geblieben - leider. Sie zeugen aber von einer Selbstironie, die man sonst kaum findet. Man möge mir widersprechen, sollte dies nicht zutreffen. Als Wrestling-Fan und Star Trek-Nerd ist es schön zu sehen, wie sehr beide Universen miteinander verschmelzen. So haben es auch Wrestler in die eine oder andere Folge der Star Trek Spin-Offs geschafft. Das bekannteste Beispiel ist der derzeitige WWE-Champion The Rock(Dwayne Johnson).
Sein Auftritt in der Star Trek Voyager-Episode "Tsunkatse" ebnete ihm einmal mehr den Weg ins Filmgeschäft, wo man ihn heute noch immer findet. Er hat für 2013 gleich fünf Filme(!) abgedreht, die ich jetzt hier nicht näher ausführen möchte. Es bleibt zu sagen, dass er seinem Wrestling-Ideal treu blieb und sich vornehmlich in actionorientierten Filmen(Doom, The Scorpion King, etc.) und Komödien (Zahnfee auf Bewährung) herumtreibt. Über die Qualität seiner Arbeit muss nicht gestritten werden. Es reicht, wenn ich erwähne, das die meisten seiner Produktionen Direct-to-DVD-Filmchen waren. Nichtsdestotrotz ist er der erfolgreichste Schauspieler mit einer Wrestling-Karriere. Im Umkehrschluss kann man also davon ausgehen, das die meisten WWE-Stars mit nicht allzu viel Schauspiel-Talent gesegnet sind - abgesehen von CM Punk!
Einen WWE-Star möchte ich noch erwähnen, der seit langer Zeit im Geschäft ist und ebenfalls einen kleinen Auftritt in einem Star Trek-SpinOff hatte. Er spielt einen orionischen Sklavenhändler in der vierten Staffel, Episode vier, mit dem Titel "Borderland".
Quelle: http://starwrecked.com/
Es gibt sicher noch mehr Auftritte bekannter Wrestler in Star Trek Serien, aber es wäre müßig hier jeden Einzelnen zu nennen. Ich habe jene aufgeführt, die mir in Erinnerung geblieben sind. Wer mehr über Star Trek erfahren will, ist mit folgender Seite gut bedient:
Ich schreibe demnächst einen Artikel über Star Trek-Stars in Videospielen, vorrangig als Synchronsprecher. Es lohnt sich also hin und wieder auf der Seite vorbei zu schauen.
Vor einer ganzen Weile schrieb ich etwas über die neue Fahrtrichtung der WWE. Hat sich etwas seitdem geändert? Nein! Die Schreiberlinge wurden zwar munter ausgetauscht, aber es gibt kaum nennenswerte Fehden und wir haben mittlerweile ein Worst-Case-Szenario. Es heißt Jack Swagger. Der ame Mann muss mitansehen, wie die WWE aus seinem Gimmick, ein plumpes Gemisch aus Tea-Party-Avancen und Fremdenhass, ein Medien-Monstrum geschaffen hat, das mittlerweile die Aufmerksamkeit sämtlicher TV-Medien auf sich gezogen hat. Jack Swagger tut momentan wohl das einzig Richtige um sich hier aus der Affäre zu ziehen: er verstösst absichtlich(meiner Meinung nach) gegen die Wellnes Policy der WWE. Er liess sch vor kurzem mit Gras am Steuer und im Auto erwischen. Welcher halbwegs vernünftige Mensch fährt Gras im Auto spazieren und lässt sich zudem von der Polizei dabei erwischen?
Vincent Kennedy McMahon bestand auf dieser Storyline. Es lässt sich nur mutmaßen, was er damit bezweckte, aber die Republikaner gaben nach dem Wahldebakel letzten Jahres einhellig der Tea-Party die Schuld. Nicht ganz zu unrecht, wie ich vermute, denn diese hat mit ihrer Wahlkampfführung viele Wähler verschreckt. Zeb Colter(der Swagger als Manager zum Ring begleitete und mit ihm das Gimmick um Swagger formte) und Jack Swagger stehen derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und es ist bislang nicht klar, ob die WWE aufgrund von Swaggers Vergehen bereit ist, die Storyline, die sehr wahrscheinlich über Wrestlemania(Im April) hinausgehen wird, weiterzuführen. Normalerweise werden die Wrestler bei solchen Vertragsverletzungen mit Abstinenz vom Ring bestraft und Jack Swagger war gerade erst wieder mit dieser Major-Storyline ins Programm gekommen. Die meisten Seiten prognostizieren ihm übrigens für die kommenden Monate eine glänzende Karriere als Jobber. Jobber sind im Wrestlinggeschäft jene Figuren von denen man weiß, dass sie bevorstehende Kämpfe verlieren müssen, um ihren Gegner gut aussehen zu lassen. Aber wir werden sehen, wie die WWE reagiert.
Die Diva-Divison atmet zwar noch, aber sie ist mehr als scheintot. Die lästige Kaitlyn-Tamina-Fehde ist ebenso vergessen, wie Kaitlyns Titel-Rennen um den Diva-Titel. Am Horizont bahnt sich eine Fehde mit Layla an. Wollen wir hoffen, dass hier langsam mal neues Blut mit mehr Energie nachrutscht. Ich sehe Potential in Brodus Clays Tänzerinnen. Die beiden haben mich sehr beeindruckt und ihre Ringfähigkeiten sowie ihre athletischen Talente sind tadellos. Sie bräuchten eben nur mehr Gelegenheit.
Was mit der Company falsch läuft, hat CM Punk treffend in seiner Pipebomb-Zeit zusammengefasst:
Womit wir bei einem ganz großen Problem in der WWE wären: sie sind einfach nicht in der Lage ihre Talente vernünftig in Szene zu setzen und dass sie Wrestler mit Talent haben, ist unbestritten. Ein solider Arbeiter wie Cody Rhodes musste sich monatelang mit mittelprächtigen Fehden herumschlagen und es wäre einfach wichtig für ihn nach den Majortiteln greifen zu dürfen. Das Talent dazu hat er. Die Fehde mit seinem Bruder hat durchaus Wrestlemania-Qualitäten und wird von vielen auch gefordert. Die WWE scheint aber generell bei Forderungen von Fanseite blind zu sein. Das hat man bei Zack Ryder gesehen. Ich habe das stumpfe Gefühl, dass hier noch immer nach alten Mustern gedacht wird. Man gucke sich die derzeitigen Wrestler mit den großen Fehden einmal an und sieht meist alteingesessene Stars wie John Cena(Mr. Ich-kriege-permanent-Title-Runs-aber-nie-den-Titel), Randy Orton(siehe Cena) oder Big Show(Ich bin gross und werde deswegen gebucht). Daneben glänzen die wirklichen Stars wie Daniel Bryan, CM Punk und Dolph Ziggler(alles brilliante Wrestler im technischen Sinne). Die WWE löst ihre Versprechen nicht ein: Wie war das noch vor einem Jahr? John Cena gegen The Rock - Once in a lifetime? Wer will das bitte ein zweites Mal sehen, wenn er genau weiss, das Cena den Titel von Rocky holen wird. Ich hoffe auf ein Buhkonzert allererster Güte - für beide.
Aufgrund diverser Äußerungen in Bezug auf Israels Außenpolitik in seiner Kolumne auf Spiegel Online wird Augstein in das Ranking des SWZ eingeführt. Es entbrennt eine Diskussion in den Medien. Man äußert sich durchweg positiv über Augstein und der Unmut über die ausweichenden Antworten der Betreiber des Zentrums wächst. Kurioserweise muss man festhalten, dass dieser Aufschrei nicht so vonstatten gegangen wäre, würde es sich bei Augstein nicht um einen Journalisten handeln.
Das Debakel um den internationalen Flughafen in Berlin BER geht in die nächste Runde. Wowereit tritt zurück nach dem bekannt wird, dass der Flughafen 2013 nicht fertig wird, erneut gelder bewilligt werden müssen und die Betreiber Schäden in Millionen Höhe erwarten dürfen. Platzeck soll den Scherbenhaufen nun aufwischen.
Warum ich das aufzähle? Es hat mich beschäftigt. Blogeinträge sind nun mal stark persönlicher Natur. Zudem höre ich nebenbei den neuen Youtube-Kanal von GameOne. Es handelt sich hierbei um ein Projekt einiger Mitarbeiter der Sendung, die sich hier austoben. Es lohnt sich mal einen Blick zu riskieren, abseits der Games:
Klassifizierungen genretypischer Grenzen in Videospielen
Historiker beschäftigen sich mit Epochen, Literaten mit Genre-kreuzenden oder epochemachenden Büchern. Ich hatte heute eine kleine Diskussion zum Thema Kategorisierung von Genres bei Videospielen. Ich will darauf nicht näher eingehen, aber ich muss dennoch zugeben, dass es bei der gesamten Flut an Videospielen nicht leicht ist klare Grenzen zu ziehen, da besonders in Videospielen die Grenzen eher flüssig als fest erscheinen. Kaum hat man eine Definition getroffen, wird sie vom nächsten Spiel wieder über den Haufen geworfen, dabei machen besonders Spiele um die Jahrhundertwende, also mit Auftauchen der Playstation I und dem Nintendo64 Probleme. Ein Beispiel wäre die GTA-Reihe. Ein Sandbox-Game, dass dem Spieler besonders mit dem dritten Teil sehr viele Freiheiten liess, wie er seine Zeit im Spiel verbrachte. Warcraft III enthielt strategische und rollenspieltechnische Elemente, wie man es auch aus Games wie Heroes of Might & Magic kannte. Allerdings besteht der Unterschied klar im Echtzeit-Gefüge von Warcraft III, welches sich dadurch schneller spielt, weil es eben nicht wie HoMM rundenbasiert abläuft. Dazu später mehr.