Posts mit dem Label WWE werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label WWE werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 25. Februar 2013

Herzlichen Glückwunsch - Ric Flair

Einer dienstältesten Wrestler hat heute Geburtstag - Ric Flair, eigentlich Richard Morgan Fliehr. Geboren am 25. Februar 1949 und aufgewachsen im Staate Minnessota an der kanadischen Grenze studierte der "Nature Boy" zunächst Medizin. Er entschied sich dann doch füre eine Karriere im Ring und debütierte am 10. Dezemeber 1972 in Rice Lake, Wisconsin gegen George Gadaski. 1981 gewann er seinen ersten NWA-Titel(National Wrestling Alliance). Er arbeitete wenig später sowohl für die WWF/E(McMahon) als auch für die WCW unter Ted Turner.

Dem 8x WCW und 2x WWE-Champion wird mit einem kräftigen



gratuliert.

Happy Burzeltag, Nature Boy!

Star Trek Game mit brandneuem Koop-Modus(!?)


Star Trek

Sonntag, 24. Februar 2013

Star Trek und ... Wrestling?

Ja, der Titel verrät es. Da ich gerade dabei bin meine Gedanken zur grössten Wrestling Company zu äußern, darf auch ein Hinweis auf Star Trek nicht fehlen. Den Anfang macht William Shatner. Captain Kirk, T.J. Hooker oder Denny Crane, nennt ihn, wie ihr wollt. Der Mann hatte zahlreiche Auftritte in der WWE. Der erste und vielleicht bekannteste war bei einer Promo gegen Jerry The King Lawler, der damals noch als Heel(Bösewicht) auftrat.

Shatner promotete damals seine Serie TekWar. Seine Herkunft prädestinierte ihn für seinen Landsmann Bret "The Hitman" Hart einzutreten. Lawler nutzte die Gelegenheit um eine Heelperformance allererster Güte abzuliefern. Es sollte nicht bei diesem Auftritt bleiben. Wie jeder geneigte Trekkie weiß, hat Shatner sich auch in der Musik versucht. Das Ergebnis kennen wir alle. Sein einmaliger Stil brachte ihn dann wieder vor die Kameras der WWE, wo er sich das Folgende geleistet hat:


Wenn man es genau betrachtet, nimmt sich Shatner hier extrem selbst auf den Arm. Ob einem das, was man hier sieht gefällt, mag jeder Wrestling- oder Nicht-Wrestling-Fan selbst entscheiden. Es gibt nicht viele Gastmoderatoren, an die man sich im Wrestling Business erinnert. Shatner lieferte weiterhin einen glänzenden Auftritt am 1. Februar 2010 bei Monday Night Raw ab. Hier nahm er sich wieder selbst auf die Schippe, als er sich selbst als Priceline-Negotiator parodierte.


Shatners Auftritte in der WWE sind sporadisch geblieben - leider. Sie zeugen aber von einer Selbstironie, die man sonst kaum findet. Man möge mir widersprechen, sollte dies nicht zutreffen. Als Wrestling-Fan und Star Trek-Nerd ist es schön zu sehen, wie sehr beide Universen miteinander verschmelzen. So haben es auch Wrestler in die eine oder andere Folge der Star Trek Spin-Offs geschafft. Das bekannteste Beispiel ist der derzeitige WWE-Champion The Rock(Dwayne Johnson).


Sein Auftritt in der Star Trek Voyager-Episode "Tsunkatse" ebnete ihm einmal mehr den Weg ins Filmgeschäft, wo man ihn heute noch immer findet. Er hat für 2013 gleich fünf Filme(!) abgedreht, die ich jetzt hier nicht näher ausführen möchte. Es bleibt zu sagen, dass er seinem Wrestling-Ideal treu blieb und sich vornehmlich in actionorientierten Filmen(Doom, The Scorpion King, etc.) und Komödien (Zahnfee auf Bewährung) herumtreibt. Über die Qualität seiner Arbeit muss nicht gestritten werden. Es reicht, wenn ich erwähne, das die meisten seiner Produktionen Direct-to-DVD-Filmchen waren. Nichtsdestotrotz ist er der erfolgreichste Schauspieler mit einer Wrestling-Karriere. Im Umkehrschluss kann man also davon ausgehen, das die meisten WWE-Stars mit nicht allzu viel Schauspiel-Talent gesegnet sind - abgesehen von CM Punk!


Einen WWE-Star möchte ich noch erwähnen, der seit langer Zeit im Geschäft ist und ebenfalls einen kleinen Auftritt in einem Star Trek-SpinOff hatte. Er spielt einen orionischen Sklavenhändler in der vierten Staffel, Episode vier, mit dem Titel "Borderland".

Quelle: http://starwrecked.com/

Es gibt sicher noch mehr Auftritte bekannter Wrestler in Star Trek Serien, aber es wäre müßig hier jeden Einzelnen zu nennen. Ich habe jene aufgeführt, die mir in Erinnerung geblieben sind. Wer mehr über Star Trek erfahren will, ist mit folgender Seite gut bedient:

Herrmann-Darnell

Ich schreibe demnächst einen Artikel über Star Trek-Stars in Videospielen, vorrangig als Synchronsprecher. Es lohnt sich also hin und wieder auf der Seite vorbei zu schauen.


Down to nowhere: The WWE

Vor einer ganzen Weile schrieb ich etwas über die neue Fahrtrichtung der WWE. Hat sich etwas seitdem geändert? Nein! Die Schreiberlinge wurden zwar munter ausgetauscht, aber es gibt kaum nennenswerte Fehden und wir haben mittlerweile ein Worst-Case-Szenario. Es heißt Jack Swagger. Der ame Mann muss mitansehen, wie die WWE aus seinem Gimmick, ein plumpes Gemisch aus Tea-Party-Avancen und Fremdenhass, ein Medien-Monstrum geschaffen hat, das mittlerweile die Aufmerksamkeit sämtlicher TV-Medien auf sich gezogen hat. Jack Swagger tut momentan wohl das einzig Richtige um sich hier aus der Affäre zu ziehen: er verstösst absichtlich(meiner Meinung nach) gegen die Wellnes Policy der WWE. Er liess sch vor kurzem mit Gras am Steuer und im Auto erwischen. Welcher halbwegs vernünftige Mensch fährt Gras im Auto spazieren und lässt sich zudem von der Polizei dabei erwischen?



Vincent Kennedy McMahon bestand auf dieser Storyline. Es lässt sich nur mutmaßen, was er damit bezweckte, aber die Republikaner gaben nach dem Wahldebakel letzten Jahres einhellig der Tea-Party die Schuld. Nicht ganz zu unrecht, wie ich vermute, denn diese hat mit ihrer Wahlkampfführung viele Wähler verschreckt. Zeb Colter(der Swagger als Manager zum Ring begleitete und mit ihm das Gimmick um Swagger formte) und Jack Swagger stehen derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und es ist bislang nicht klar, ob die WWE aufgrund von Swaggers Vergehen bereit ist, die Storyline, die sehr wahrscheinlich über Wrestlemania(Im April) hinausgehen wird, weiterzuführen. Normalerweise werden die Wrestler bei solchen Vertragsverletzungen mit Abstinenz vom Ring bestraft und Jack Swagger war gerade erst wieder mit dieser Major-Storyline ins Programm gekommen. Die meisten Seiten prognostizieren ihm übrigens für die kommenden Monate eine glänzende Karriere als Jobber. Jobber sind im Wrestlinggeschäft jene Figuren von denen man weiß, dass sie bevorstehende Kämpfe verlieren müssen, um ihren Gegner gut aussehen zu lassen. Aber wir werden sehen, wie die WWE reagiert.

Die Diva-Divison atmet zwar noch, aber sie ist mehr als scheintot. Die lästige Kaitlyn-Tamina-Fehde ist ebenso vergessen, wie Kaitlyns Titel-Rennen um den Diva-Titel. Am Horizont bahnt sich eine Fehde mit Layla an. Wollen wir hoffen, dass hier langsam mal neues Blut mit mehr Energie nachrutscht. Ich sehe Potential in Brodus Clays Tänzerinnen. Die beiden haben mich sehr beeindruckt und ihre Ringfähigkeiten sowie ihre athletischen Talente sind tadellos. Sie bräuchten eben nur mehr Gelegenheit.

Was mit der Company falsch läuft, hat CM Punk treffend in seiner Pipebomb-Zeit zusammengefasst:



Womit wir bei einem ganz großen Problem in der WWE wären: sie sind einfach nicht in der Lage ihre Talente vernünftig in Szene zu setzen und dass sie Wrestler mit Talent haben, ist unbestritten. Ein solider Arbeiter wie Cody Rhodes musste sich monatelang mit mittelprächtigen Fehden herumschlagen und es wäre einfach wichtig für ihn nach den Majortiteln greifen zu dürfen. Das Talent dazu hat er. Die Fehde mit seinem Bruder hat durchaus Wrestlemania-Qualitäten und wird von vielen auch gefordert. Die WWE scheint aber generell bei Forderungen von Fanseite blind zu sein. Das hat man bei Zack Ryder gesehen. Ich habe das stumpfe Gefühl, dass hier noch immer nach alten Mustern gedacht wird. Man gucke sich die derzeitigen Wrestler mit den großen Fehden einmal an und sieht meist alteingesessene Stars wie John Cena(Mr. Ich-kriege-permanent-Title-Runs-aber-nie-den-Titel), Randy Orton(siehe Cena) oder Big Show(Ich bin gross und werde deswegen gebucht). Daneben glänzen die wirklichen Stars wie Daniel Bryan, CM Punk und Dolph Ziggler(alles brilliante Wrestler im technischen Sinne). Die WWE löst ihre Versprechen nicht ein: Wie war das noch vor einem Jahr? John Cena gegen The Rock - Once in a lifetime? Wer will das bitte ein zweites Mal sehen, wenn er genau weiss, das Cena den Titel von Rocky holen wird. Ich hoffe auf ein Buhkonzert allererster Güte - für beide.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Die Zugrichtung der WWE - Anything goes?

Unabhängig davon, wie man es bewerten will, habe ich zur Zeit das Gefühl, dass die Betreiber innerhalb der WWE ihre Schreiberlinge letzten Sommer ausgetauscht haben oder sich immer noch in einer Art Umbruchphase befinden. Das merkt man an den Buchungen ebenso wie an der Ziellosigkeit der Matches. Niemand weiss so wirklich, wo es momentan mit den einzelnen Kämpfern hingehen soll. Alles ist planungslos außer das Wrestlemania-Match zwischen Cena und Rock, das schon seit langem beginnt, Konturen anzunehmen. 


Die meisten Fans beschwören die sogenannte Attitude Era wieder, aber diese Zeit war für mich der Grund dem Wrestling den Rücken zu kehren und mich vergleichsweise spannenderen Aktivitäten hinzugeben. Die Attitude Era bestach durch ihre Gewalt, durch sexuelle Anspielungen und teilweise homophoben Sequenzen. Derartige Menschenbilder findet man teilweise immer noch in der Liga(WWE) aber dank PG eher selten und sehr versteckt. Damals wollte sich der gute Vince unbedingt von der WCW abheben und sie so vom Markt verdrängen. Dank dem amerikansichen Publikum gelang das auch. Meine Blicke wanderten zwischendurch immer wieder zum Wrestling, aber der Ekel packte mich jedes Mal, wenn sich die Damen der Schöpfung mitten in der Show plötzlich fast unbekleidet wieder fanden und inmitten von johlenden und teilweise geifernden Fans fluchtartig die Halle verließen. Ich kann mich lebhaft daran erinnern, einmal gesehen zu haben, wie jemand in der Show gehangen wurde(natürlich nicht wirklich, derjenige war an einem Haken befestigt und es wirkte nur so) - ich glaube es war Big Bossmann, der gegen den Undertaker verlor. 

Mit der Attitude Era war es 2002 vorbei. Man verpflichtete neue Wrestler, verlor einen Rechtsstreit mit der Internationalen Tierrechtsorganisation WWF und nannte sich fortan WWE. Erst im Sommer 2011 bekam ich mit, dass es die WWE noch gab, als ich mir alte WCW-Shows aus der NWO-Zeit ansah. 

Die Storylines sind im Prinzip die gleichen, es hat sich nicht viel geändert. Alles wirkt wie eine überdimensiorte Sports-Soap-Opera. Die Charaktere sind nicht unbedingt blass, nur geht es weniger um Technik, sondern mehr um die sogenannten Mic-Skills, also wie gut sich ein Wrestler am Mikrofon vor Publikum verkauft. Storylines werden größtenteils durch Backstage-Segmente, in-Ring-Konversationen, anfängliche Ankündigungen und Backstage-Kämpfe erzählt. Zu Großveranstaltungen oder laufenden Fehden sieht man hin und wieder Promoeinspieler die dann zu einem PPV, einer Großveransatltung mit bestimmtem Thema lenken. 

Die Ziellosigkeit besteht meines Erachtens nach darin, dass bestimmte Fehden schnell wieder fallen gelassen werden, wenn sie beginnen interessant zu werden. Die Fehde Cena vs. Punk fand nie einen eindeutigen Sieger.
1. Weil man wahrscheinlich möchte, dass beide Wrestler möglichst mit guten Werten(Einschaltquoten) aus diesem Kampf herausgehen.
2. Cena ist Publikumsliebling.
3. Punk wird gerade dazu aufgebaut.
4. Die Schreiberlinge wissen nicht, wie sie die Beiden einsetzen sollen. Gerade die Fehde zwischen Cena und Kane zeigt wie fade das ganze geworden ist. Die Lösung in der Elimination Chamber war vorauszusehen und deswegen langweilig. 
Der Punkt ist, dass dadurch eine gewisse Unruhe in das ganze Segment gekommen ist, die sich vor allem unter den Fans breit macht.

                                
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=0GaJzZmpU4s


Die Divas Division(Seltsamer Name; vom bleacher report wird sie fairerweise WWE's women divison" genannt) bekommt schon seit Ewigkeiten keine guten Matches mehr. Sie dauern meist nur 5 Minuten. Dabei gibt es technisch gute weibliche Wrestler wie Natalya, Beth Phoenix, Kharma oder Tamina Snuka, die mir letzten Sonntag sehr gut gefallen hat. Obiges Videobeispiel zeigt, dass die Damen technisch bewandert sind und gute Matches liefern können, wenn man sie bloß lässt.

Der einzige Strang, der mir momentan zusagt, ist die Nominierung Santino Marellas in die EC letzten Sonntag und die dazugehörigen Matches. Marella ist sowas wie der Pausenclown der WWE. Er bringt die komödiantischen Einlagen. Hier ein Beispiel aus dem Jahre 2008. 


Der Italiener steckte mitten in einer Fehde mit dem Iren Sheamus, der damals noch als Heel(Bösewicht) agiert haben dürfte(genau weiß ich es nicht). Marella gewann aus Versehen gegen Sheamus und will sich nun bei ihm entschuldigen in einer Spezialausgabe aus Manchester. Sehr sehenswert. Solche Einlagen bringt Santino schon seit mehreren Jahren. Ich denke da auch an die letzte Show zu Ehren der Muppets. 



Warum ich das alles erzähle? Weil es mich interessiert. 
Und weil disese kurzen Fehden und teilweise ziellosen Storylines nichtsdestotrotz die Möglichkeit aufweisen, anderen Wrestlern die Bühne zu eröffnen. Eben Typen wie Marella, Kingston, Ryder und Ausnahmetalenten wie Dolph Ziggler, der einen Push in den Main-Event verdient hätte. An seinen Micskills arbeitet er gerade in seiner Download-Show. Die Schreiber müssen mehr Mut zur Veränderung haben. Die Nominierung Santinos war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es geht in der WWE doch schon lange nicht mehr um glaubwürdige Matches. Man will David gegen Goliath sehen und genau das macht Wrestler wie Santino aus. Sie müssen jetzt so weiter machen und mal jemanden wie Drew McIntyre in ein vernünftiges Match gegen z.B. Cena(nach Wrestlemania 28) stecken und Drew dann gewinnen lassen. Das wäre doch mal was. Natürlich darf das jetzt nicht zu oft passieren und nicht bei jedem Midcarder, aber es gibt ein paar, die das glaubwürdig rüber bringen können. Gebt Ziggler den WWE-Titel und er wird ihn zu neuem Glanz bringen, auch wenn ich CM Punk schätze.

So long.
Strifes.



Freitag, 3. Februar 2012

Road to Wrestlemania The Rock vs. Cena



Es gibt immer wieder Situationen, die einen beim Wrestling zum Nachdenken bringen. Gut, ich muss zugeben, eigentlich sieht man sich solche Shows an, um genau das nicht zu tun, aber es ist das momentane Umfeld, durch das sich ein John Cena bewegen muss. Die WWE machte das beste draus und ignoriert die Buh-Rufe einfach und verpasst Cena ein neues Image, ja sie spielt sogar mit den Buh-Rufern. Bestes Beispiel ist Rowdy Piper, der Cena in einem in-Ring-Gespräch darauf hinweist, dass es nicht unbedingt von Vorteil ist, sich vom Hass zerfressen zu lassen, sondern ihn dadurch zu kompensieren, dass man ihm am Gegner auslässt.

Cena hat damals(also vor einigen Wochen, letztes Jahr) abgewunken. Doch nun, da Kane seinen besten Freund Zack Ryder zerlegt hat, scheint es vorbei zu sein mit "Rise above hate". Und die Fans sind sich nicht sicher, ob sie ihn nun noch ausbuhen sollten oder nicht, denn Cena "sells" und das besser denn je. Glaubt man den Einschaltquoten, so verkauft er sich derzeit besser als sein ehemaliger Rivale CM Punk. Grund genug für die WWE die Story um Cena weiterzuführen. Die ganzen Internettrolle müssen sich in der WWE nach einem neuen Opfer umsehen. Cena ist nicht mehr rentabel fürs trolling. Die Stimmen gegen sie werden nämlich lauter und wenn Trolle eines nicht abkönnen, dann ist es Kritik auf ihr nicht vorhandenes Non-Cena-Understatement. Sie mögen ihn nicht, weil er immer gewinnt. Das sind übrigens die selben deren Videos mit Titeln laufen wie "WWE is fake!!!", "worst piledriver ever" und "undertaker stolpert beim Auftritt".

Warten wir erstmal ab, wie sich das entwickelt.

Freitag, 27. Januar 2012

Royal Rumble 2012

Am Sonntag, dem 29. Januar 2012 wir der diesjährige Royal Rumble stattfinden. An diesem PPV interessiert mich eigentlich nur eines: Der Rumble an sich. Cena gegen Kane, hmm ja ok. Warum nicht? CM Punk gegen Ziggler? Beides interessante Wrestler, aber deren Kampf? Nääääh. D.Brian gegen Show? Da will ich eigentlich nur AJ sehen und die wird eher als störendes "Show"-Element auftreten.

Was mich wirklich interessiert, sind die Underdogs im Rumble. Dazu gehören ganz klar Dolph Ziggler, Drew McIntyre, dem ein Win mal wieder gut stehen würde, zumal er kein schlechter Wrestler ist, Christian, der für diesen Rumble hoffentlich zurückkommt und sei es nur um seine Fehde gegen Sheamus aufrecht zu erhalten und schließlich Cody Rhodes, der leider hinter seinem Titel, dem Intercontinental-Titel verschwunden ist. Die Sache mit der Maske war interessant, die Fehde mit Booker-T war durchsetzt von zu vielen Oberflächligkeiten. In diesem Konflikt hatte die Schärfe gefehlt. Ein Sieg beim Rumble würde Rhodes dermassen pushen, dass er in Zukunft wieder zum Main-Eventer werden könnte.

Dieses Jahr gibt es unheimlich viele Möglichkeiten, wer das Wrestlemania-Ticket kriegen könnte. Sogar jemand wie The MIZ, der zu seinem Leidwesen auf Platz 1 starten muss, wäre ein derartiger Underdog. Ich erinnere da gern an Shawn Michaels. Oder gern auch sein Rivale R-Truth, was mich von seiten der WWE allerdings sehr überraschen würde, nachdem er im Dezember, die wellness policy dieser Wrestling-Liga verletzt hatte.

Von den heiß diskutierten Favoriten würde ich es derzeit nur zwei Leuten gönnen. Sheamus, weil man bei jedem Auftritt merkt, dass er trotz seiner schlechten Storyline versucht, das Beste draus zu machen und Wade Barret, weil er Heelpotential hat, das bisher nicht richtig genutzt wird. Seine Fehde mit Orton ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist auch nicht einfach seine Zeit bei The Nexus zu toppen.

Ich lege mich ungern fest. Aber ich sage mal, dass weder Kane noch Chris Jericho oder gar Cena den Rumble gewinnen werden. Möglicherweise wird es jemand werden, den ich hier gar nicht aufgezählt habe.

Lassen wir uns überraschen.


EDIT: 1. 2. 2012 - Sheamus hat tatsächlich den Royal Rumble gewonnen. Ich kanns noch gar nicht fassen und freue mich schon darauf den Iren jetzt häufiger zu sehen.