Das Simon Wiesenthal-Zentrum führt Jakob Augstein in sein Antisemitenranking ein:
Spiegel Online: Der Fall Augstein
Aufgrund diverser Äußerungen in Bezug auf Israels Außenpolitik in seiner Kolumne auf Spiegel Online wird Augstein in das Ranking des SWZ eingeführt. Es entbrennt eine Diskussion in den Medien. Man äußert sich durchweg positiv über Augstein und der Unmut über die ausweichenden Antworten der Betreiber des Zentrums wächst. Kurioserweise muss man festhalten, dass dieser Aufschrei nicht so vonstatten gegangen wäre, würde es sich bei Augstein nicht um einen Journalisten handeln.
Neues Kapitel im Flughafen-Debakel:
SPON: Wowereit tritt zurück
Das Debakel um den internationalen Flughafen in Berlin BER geht in die nächste Runde. Wowereit tritt zurück nach dem bekannt wird, dass der Flughafen 2013 nicht fertig wird, erneut gelder bewilligt werden müssen und die Betreiber Schäden in Millionen Höhe erwarten dürfen. Platzeck soll den Scherbenhaufen nun aufwischen.
Warum ich das aufzähle? Es hat mich beschäftigt. Blogeinträge sind nun mal stark persönlicher Natur. Zudem höre ich nebenbei den neuen Youtube-Kanal von GameOne. Es handelt sich hierbei um ein Projekt einiger Mitarbeiter der Sendung, die sich hier austoben. Es lohnt sich mal einen Blick zu riskieren, abseits der Games:
RocketbeansTV
Klassifizierungen genretypischer Grenzen in Videospielen
Historiker beschäftigen sich mit Epochen, Literaten mit Genre-kreuzenden oder epochemachenden Büchern. Ich hatte heute eine kleine Diskussion zum Thema Kategorisierung von Genres bei Videospielen. Ich will darauf nicht näher eingehen, aber ich muss dennoch zugeben, dass es bei der gesamten Flut an Videospielen nicht leicht ist klare Grenzen zu ziehen, da besonders in Videospielen die Grenzen eher flüssig als fest erscheinen. Kaum hat man eine Definition getroffen, wird sie vom nächsten Spiel wieder über den Haufen geworfen, dabei machen besonders Spiele um die Jahrhundertwende, also mit Auftauchen der Playstation I und dem Nintendo64 Probleme. Ein Beispiel wäre die GTA-Reihe. Ein Sandbox-Game, dass dem Spieler besonders mit dem dritten Teil sehr viele Freiheiten liess, wie er seine Zeit im Spiel verbrachte. Warcraft III enthielt strategische und rollenspieltechnische Elemente, wie man es auch aus Games wie Heroes of Might & Magic kannte. Allerdings besteht der Unterschied klar im Echtzeit-Gefüge von Warcraft III, welches sich dadurch schneller spielt, weil es eben nicht wie HoMM rundenbasiert abläuft. Dazu später mehr.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Malia
Wer mehr von Malia lesen möchte, findet die Fortsetzung der Geschichten nun auf folgender Seite:
http://star-trek-tafelrunde.blogspot.de/
Liebe Grüße und frohes Neues Jahr 2013.
Strifes.
http://star-trek-tafelrunde.blogspot.de/
Liebe Grüße und frohes Neues Jahr 2013.
Strifes.
Freitag, 10. August 2012
Malias Logbuch: Ankunft im Eridon-Nebel
Malias Logbuch,
I.K.S. D'Rog,
Sternzeit: 86099.0
Wir sind im Eridon-Nebel angekommen.
Die Instrumente beginnen ihren Dienst zu versagen, aber die D'Rog hat
genug Fenster um zu sehen, was da draußen vor sich geht. Die
Strahlung des Asteroiden hat uns hierher geführt. Wir beamen auf die vor uns
liegende Basis der Borg und werden nach Spuren suchen, die uns einen
Hinweis darauf geben, was hier genau passiert ist. Laska, M'Rel,
Hitassam und Biremm werden mich begleiten. Die Heimatwelt der
Pikati wurde zerstört und ich will wissen, wer dahinter steckt. Eine
unehrenhafte Tat, die das klingonische Imperium nicht hinnehmen wird.
Malias Logbuch,
I.K.S. D'Rog,
Sternzeit: 86099.4
Wir haben die Basis durchsucht und sind
in einem Stück wieder zurück. Die Borg waren nicht anwesend, dafür
aber ein paar von ihren Waffen. Ich habe sie auf das Schiff gebeamt.
Laska und ich werden sie genauer untersuchen. Wir beamen morgen
nochmals runter und machen einen vollständigen Check der Basis. Die
Abwesenheit der Borg macht mich stutzig und die Signale kommen nicht
bis zum Planeten durch. Wir können also nicht feststellen, was die
Explosion des Planeten verursacht hat. Die Indizien sehen die Borg
als Täter, aber ich will mich nicht so schnell festlegen. Das wäre
unwissenschaftlich.
![]() |
| Wem gehört dieses Basis? |
Malias Logbuch,
I.K.S. D'Rog,
Sternzeit: 86101.1
Die von der KVS gesandten
Schlachtschiffe sind angekommen und sie begannen sogleich mit ihrem
zerstörerischen Werk. Von der Basis ist nichts mehr übrig. Als wir
Captain Kwon von der Klutov, dem Führungsschiff, kontaktieren, hatte der nicht viele
Worte für uns übrig. Sein Befehl lautete nur die Borg zu
vernichten, wenn er sie in diesem Sektor finden sollte, also
zerstörte er die Basis, die er hier vorfand. Auf die Frage, wer ihm
diesen Befehl gab, sagte er, dass er nicht autorisiert sei mir zu
antworten. Die Verbindung brach unvermittelt ab und die Schiffe
verschwanden im Nebel.
![]() |
| Untersuchung der gefundenen Waffen |
Nachtrag:
M'Rel hat mich gefragt, warum ich dem
Captain nichts von den gefundenen Waffen gesagt habe. Der Captain
hatte nicht gefragt. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass er nur
ein einfacher Befehlsempfänger ist. Meine Intuition sagt mir, dass
sein Auftraggeber mehr wissen sollte. Diese Borg-Waffen sind unser
letzter Hinweis darauf, wer hier wirklich am Werk war. Die Borg
lassen ihre Außenposten niemals unbewacht – Lt. Comm. Biremm hat
das bestätigt. Ich werde Laska bei der Untersuchung der Waffen
helfen.
Malia Ende
Donnerstag, 9. August 2012
Malias Logbuch: Ein dicker Fisch
I.K.S. D'Rog
Malias Logbuch,
Sternzeit: 86094.4
Der Skipper muss betrunken gewesen
sein. Dieser elende Toh-pah hätte uns beinahe mit einem Asteroiden
kollidieren lassen. Ich sollte den Kerl für seine Inkompetenz
hinrichten lassen.
![]() |
| Nüchterne Navigatoren bitte! |
Notiz für die Küche: Keinen Blutwein
mehr ausschenken, wenn es nicht ausdrücklich vom Captain genehmigt
wird.
Ich habe es satt, dass meine Offiziere
betrunken zum Dienst erscheinen. Die Sache hatte jedoch auch etwas
Gutes. Der Asteroid enthielt Strahlung, von der Lt. Comm. Biremm
behauptete, dass er solche Werte nur von den Borg kenne. Was soll
das? Borg im Donatu-Sektor? Zutrauen würde ich es diesen
kybernetischen Targ allemal. Laska bestätigte Biremms Behauptung.
Die Strahlung hat eine Spur durch den ganzen Sektor hinterlassen. Im
Moment errechnet M'rel noch den Verlauf der Strahlungsspur, dem wir
dann später folgen müssen. Die Meldung an die KVS ist bereits
abgeschickt worden. Wir warten auf neue Instruktionen. Währenddessen
ist die Wartung des Turbolifts erfolgreich abgeschlossen worden –
im ganzen Schiff. Hitassam ist ein äußerst effizienter
OPS-Offizier. Er hat das gesamte Turboliftsystem innerhalb des
Schiffes an einem Tag gewartet. Die Schiffe der Vorcha-Klasse sind
mindestens ebenso so lang wie die Galaxy-Klasse-Schiffe der
Föderation. Ich hoffe, er verschluckt sich nicht an seiner extra
Portion Gagh.
![]() |
| Der Asteroid |
Malias Logbuch, Nachtrag: Wir konnten Schmuggelware im
Donatu-Sektor sicherstellen. Aber wer bei Moraths faulen Zähnen
braucht bitte Ketracel-White, wenn nicht die Jem Hadar. Ich glaube,
mein Bericht an die KVS fällt diesmal wohl etwas länger aus. Wenn
das Dominion versucht das klingonische Imperium zu schwächen, werden
sie wahrscheinlich versuchen, ähnlich wie die Borg kleine
Außenposten in den Clustern und Nebeln der Peripherie des Reiches zu
verstecken.
Die Analyse des Asteroiden hat ergeben,
dass es sich um ein Gestein aus den Randwelten des Klingonischen
Imperiums handelt. Genauer gesagt von einem Planeten aus dem
Eridon-Nebel: Pokati IV. Seine Bewohner halten freundschaftlichen
Kontakt zum Imperium, sind aber keine nennenswerte Hilfe im Krieg, da
es sich um eine Präwarp-Zivilisation handelt. Sie teilen die
Leidenschaft der Klingonen für die Jagd. Ein sehr beliebter
Ferienplanet. Wenn das Gestein tatsächlich von diesem Planeten
kommt, müssen wir der Sache auf den Grund gehen.
![]() |
| Malias ganzer Stolz: Die D'Rog |
Die Befehle der KVS sind angekommen und
sie sind eindeutig. Die Aufklärung des Falles hat oberste Priorität
und wir sollen sofort losfliegen. Die KVS entsendet mehrere
Schlachtschiffe in Richtung des Eridon-Nebels, wohl wissend, dass die D'Rog
dort früher ankommen wird. Drei Tage auf diesem Schiff und schon einen
der dicksten Fische an der Angel, die man in dieser Galaxie kriegen
kann. Wenn dieser Fisch nur nicht so zäh wäre.
Eine
Sache bleibt jedoch im Dunkeln. Wie hat es dieser Brocken so schnell
durchs All geschafft? Der Planet liegt mehrere Lichtjahre entfernt in
einem Nebel. Es kommt mir fast so vor, als sollten wir ihn hier finden.
Malia Ende.
Mittwoch, 8. August 2012
Malias Logbuch: Steriler Start
Persönliches Logbuch, Captain Malia
Sternzeit: 86088.58
Ich übernehme zu diesem Zeitpunkt das Kommando über die I.K.S. D'Rog. Als Orionerin bin ich eine der Wenigen, der diese Ehre zu teil wird. Mein Streben nach Freiheit mündete in einer harten Ausbildung auf Qo,nos. Meine klingonischen Lehrer waren zunächst nicht von meinen Fähigkeiten überzeugt, doch sie mussten ihre Meinung über mich schnell ändern. Das tLhlngan Wo' ist nicht frei von Fremdenhass oder Vorurteilen. Für sie bin ich nur eine Tänzerin, die zu verführen weiss. Diese Ptaq'pu haben keine Ahnung, dass ihre größte Schwäche meine Stärke ausmacht.
Meine Besatzung ist eine Ansammlung von Kleinkriminellen, kaum wert Mannschaft genannt zu werden. Es wird eine zeitlang dauern, bis sie mich auf diesem Blecheimer respektieren. Die ersten Aufforderungen zum Tanz habe ich mit dem Disruptor beantwortet. So schnell töte ich natürlich niemanden, aber die Warnschüsse verfehlten nicht ihre Wirkung.
Die Brücke ist geräumiger als auf meinem letzten Schiff. Bird-of-Preys sind für ihre Wendigkeit bekannt, aber nicht unbedingt für ihren Komfort. Mein erster Offizier ist der Nausicaaner Biremm. Er ist kein typischer Vertreter seiner Spezies: nicht aufbrausend oder temperamentvoll, sondern ruhig und durchaus taktvoll im Umgang mit interstellaren Spezies. Sein Dossier umfasst zahlreiche Einsätze u.a. gegen Romulaner und Borg. Seine Versetzung auf die D'Rog ist für ihn kein Privileg, sondern eine Strafe. Offensichtlich wollte ihn jemand aus dem Weg haben. Ich kenne Biremm erst seit ein paar Tagen. Wir haben sehr wenige Worte gewechselt, aber ich bin mir sicher, dass er loyal sein dürfte. Falls nicht, wartet die Arrestzelle oder Schlimmeres auf ihn.
Der Mann, der diese Schrottmühle zusammenhält, nennt sich M'Rel. Er ist Klingone. Sein Benehmen ist kaum zu ertragen. Er war einer derjenigen, die in den Lauf meines Disruptors blicken durften. Seine Dossier enthält zahlreiche Verfehlungen. Untauglich für den Kampf, aber brilliant an der Konsole, trinkwütig und aufbrausend. Die meisten Schlägereien, die er anzettelt, übersteht er nur deswegen, weil er es stets schafft, sich aus der Affäre zu ziehen, während sich andere seinetwegen die Köpfe einschlagen. Klingt eher nach einem Ferengi. Seit unserer letzten Begegnung trägt er ein kleines Geschenk von mir mit sich spazieren: eine frische Narbe an seinem Handgelenk. Mir gegenüber verhält er sich seitdem ruhig und befolgt Befehle ohne sie ständig in Frage zu stellen.
Hitassam ist ein Gorn, der die OPS überwacht. Ein fähiger Offizier, der so seine Macken hat, aber wer ist schon frei davon? Ich habe ihn während einer Schlägerei auf Qo'nos kennengelernt, in die er verwickelt war. Er war nahe dran, einem Klingonen den Kopf abzubeissen. Da ich seine Fähigkeiten kannte, musste ich ihn dazu bringen davon abzulassen. Den Klingonen habe ich schließlich in einem ehrenvollen kampf besiegt, freilich ohne ihn zu töten. Wie soll jemand eine Lehre daraus ziehen, sich nicht mit der Crew der D'Rog anzulegen, wenn er tot ist? Reine Verschwendung! Hitassam ist sehr neugierig. Er besucht gern fremde Welten, wenngleich er weiß, dass sein Aussehen bei Erstkontakten eher hinderlich ist. Fremde Spezies gegenüber ist er sehr aufgeschlossen. Deswegen gehört er in mein Außenteam. Wer zu ihm Vertrauen hegt, wird die Klingonen nicht fürchten müssen. Das Klingonische Imperium braucht dringend Alliierte. Die Föderation ist sehr stark geworden, schon fast ein wenig zu mächtig. Gorn wie Hitassam können den Grundstein für eine neue Erstarkung des Imperiums legen.
Die Wissenschaftlerin Dr. Laska ist eine klingonische Biochemikerin. Sie hat sich von ihrer Familie getrennt, da die Obersten des Hauses Ktar keinen Sinn darin sahen, eine Biochemikerin in ihren Reihen zu wissen. Laska ist umfassend gebildet, ihre Analysen sind fundiert und sie ist in der Lage, Informationen für jeden verständlich wiederzugeben. Eine absolute Seltenheit unter wissenschaftlichen Offizieren. Ich weiß, wovon ich spreche. In meiner wissenschaftlichen Laufbahn auf der Akademie gab es mehrere Dozenten, die dem Wort mehr zugetan waren, als ihrem Bathlet. Alledrings gaben sie sich selten mit einer kurzen Analyse zufrieden, was den Unterricht teilweise in quälende Längen gezogen hat. Ich blieb der Wissenschaft treu, allerdings scheine ich auch ein faible für Taktik zu haben, sonst würde ich nicht auf der D'Rog. An mangelnden Selbstbewußtsein hat es mir noch nie geschadet und das benötigt eine Frau in dieser Männerwelt. Laska hat in ihrem Leben viele Höhen und Tiefen durchlitten. Durch ihre Trennung von der Familie sieht sie auch keinen Sinn darin, selbst Mutter zu werden. Diese Trennung könnte zum Problem werden. Laska macht einen sehr freundschaftlichen Eindruck, aber ich vermute, dass es hinter dieser Fassade gewaltig brodelt. Sie ist zudem sehr arbeitseifrig und arbeitet geflissentlich daran, die Missionen zum Erfolg werden zu lassen.
Das letzte Mitglied meiner Crew, das hier Erwähnung finden sollte, ist Jakaria. Sie ist ausgebildete Ärztin und betreut die Krankenstation. Ihr Fähigkeiten als Orionerin setzt sie gezielt ein um Patienten ruhig zu stellen. Ich habe gesehen, wie ein Klingone mit halb abgetrennten Arm zu ihr gebracht wurde. Jede Bewegung schmerzte ihn und er stieß von zeit zu Zeit Schmerzensschreie aus. Klingonen sind hart im Nehmen, aber wenn der eigene Arm droht verloren zu gehen, kann man wohl niemanden verübeln, wenn er den Schmerzen freien Lauf lässt. Jakaria legt ihn auf den Tisch und ich sah wie sie kurz auf ihn einredete und ihr Gesicht dabei sehr dem Seinen war. Für den Rest der Operation war der Mann ruhig und strahlte eine Zufriedenheit aus, als hätte er grad Kahless persönlich in einer Vision erblickt. Der Arm konnte vollständig hergestellt werden, da der Klingone nicht übermäßig Stresshormone produzierte oder zu viel Blut verlor. Jakaria arbeitet nur dann mit dem Hypospray wenn es notwendig ist. Außerdem hat sie ein Faible für Naturheilkunde. Durch diese beiden Faktoren arbeitet sie sehr ressourcensparend, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Ihre Fähigkeiten als Arzt sind beispiellos. Es ist ein Privileg, eine solche Könnerin auf ihrem Fach hier zu haben, zudem ist sie Orionerin und mir gegenüber somit zunächst loyal.
Es bleibt abzuarten, was die nächsten Tage bringen werden. Unser Schiff hat zunächst einige Versorgungsaufträge in der Peripherie des Donatu-Sektors. Reine Routine und sterbenslangweilig, aber notwenig. Die Art unserer Aufträge könnte sich allerdings bald ändern.
Malia Ende.
Sternzeit: 86088.58
Ich übernehme zu diesem Zeitpunkt das Kommando über die I.K.S. D'Rog. Als Orionerin bin ich eine der Wenigen, der diese Ehre zu teil wird. Mein Streben nach Freiheit mündete in einer harten Ausbildung auf Qo,nos. Meine klingonischen Lehrer waren zunächst nicht von meinen Fähigkeiten überzeugt, doch sie mussten ihre Meinung über mich schnell ändern. Das tLhlngan Wo' ist nicht frei von Fremdenhass oder Vorurteilen. Für sie bin ich nur eine Tänzerin, die zu verführen weiss. Diese Ptaq'pu haben keine Ahnung, dass ihre größte Schwäche meine Stärke ausmacht.
Meine Besatzung ist eine Ansammlung von Kleinkriminellen, kaum wert Mannschaft genannt zu werden. Es wird eine zeitlang dauern, bis sie mich auf diesem Blecheimer respektieren. Die ersten Aufforderungen zum Tanz habe ich mit dem Disruptor beantwortet. So schnell töte ich natürlich niemanden, aber die Warnschüsse verfehlten nicht ihre Wirkung.
Die Brücke ist geräumiger als auf meinem letzten Schiff. Bird-of-Preys sind für ihre Wendigkeit bekannt, aber nicht unbedingt für ihren Komfort. Mein erster Offizier ist der Nausicaaner Biremm. Er ist kein typischer Vertreter seiner Spezies: nicht aufbrausend oder temperamentvoll, sondern ruhig und durchaus taktvoll im Umgang mit interstellaren Spezies. Sein Dossier umfasst zahlreiche Einsätze u.a. gegen Romulaner und Borg. Seine Versetzung auf die D'Rog ist für ihn kein Privileg, sondern eine Strafe. Offensichtlich wollte ihn jemand aus dem Weg haben. Ich kenne Biremm erst seit ein paar Tagen. Wir haben sehr wenige Worte gewechselt, aber ich bin mir sicher, dass er loyal sein dürfte. Falls nicht, wartet die Arrestzelle oder Schlimmeres auf ihn.
Der Mann, der diese Schrottmühle zusammenhält, nennt sich M'Rel. Er ist Klingone. Sein Benehmen ist kaum zu ertragen. Er war einer derjenigen, die in den Lauf meines Disruptors blicken durften. Seine Dossier enthält zahlreiche Verfehlungen. Untauglich für den Kampf, aber brilliant an der Konsole, trinkwütig und aufbrausend. Die meisten Schlägereien, die er anzettelt, übersteht er nur deswegen, weil er es stets schafft, sich aus der Affäre zu ziehen, während sich andere seinetwegen die Köpfe einschlagen. Klingt eher nach einem Ferengi. Seit unserer letzten Begegnung trägt er ein kleines Geschenk von mir mit sich spazieren: eine frische Narbe an seinem Handgelenk. Mir gegenüber verhält er sich seitdem ruhig und befolgt Befehle ohne sie ständig in Frage zu stellen.
Hitassam ist ein Gorn, der die OPS überwacht. Ein fähiger Offizier, der so seine Macken hat, aber wer ist schon frei davon? Ich habe ihn während einer Schlägerei auf Qo'nos kennengelernt, in die er verwickelt war. Er war nahe dran, einem Klingonen den Kopf abzubeissen. Da ich seine Fähigkeiten kannte, musste ich ihn dazu bringen davon abzulassen. Den Klingonen habe ich schließlich in einem ehrenvollen kampf besiegt, freilich ohne ihn zu töten. Wie soll jemand eine Lehre daraus ziehen, sich nicht mit der Crew der D'Rog anzulegen, wenn er tot ist? Reine Verschwendung! Hitassam ist sehr neugierig. Er besucht gern fremde Welten, wenngleich er weiß, dass sein Aussehen bei Erstkontakten eher hinderlich ist. Fremde Spezies gegenüber ist er sehr aufgeschlossen. Deswegen gehört er in mein Außenteam. Wer zu ihm Vertrauen hegt, wird die Klingonen nicht fürchten müssen. Das Klingonische Imperium braucht dringend Alliierte. Die Föderation ist sehr stark geworden, schon fast ein wenig zu mächtig. Gorn wie Hitassam können den Grundstein für eine neue Erstarkung des Imperiums legen.
Die Wissenschaftlerin Dr. Laska ist eine klingonische Biochemikerin. Sie hat sich von ihrer Familie getrennt, da die Obersten des Hauses Ktar keinen Sinn darin sahen, eine Biochemikerin in ihren Reihen zu wissen. Laska ist umfassend gebildet, ihre Analysen sind fundiert und sie ist in der Lage, Informationen für jeden verständlich wiederzugeben. Eine absolute Seltenheit unter wissenschaftlichen Offizieren. Ich weiß, wovon ich spreche. In meiner wissenschaftlichen Laufbahn auf der Akademie gab es mehrere Dozenten, die dem Wort mehr zugetan waren, als ihrem Bathlet. Alledrings gaben sie sich selten mit einer kurzen Analyse zufrieden, was den Unterricht teilweise in quälende Längen gezogen hat. Ich blieb der Wissenschaft treu, allerdings scheine ich auch ein faible für Taktik zu haben, sonst würde ich nicht auf der D'Rog. An mangelnden Selbstbewußtsein hat es mir noch nie geschadet und das benötigt eine Frau in dieser Männerwelt. Laska hat in ihrem Leben viele Höhen und Tiefen durchlitten. Durch ihre Trennung von der Familie sieht sie auch keinen Sinn darin, selbst Mutter zu werden. Diese Trennung könnte zum Problem werden. Laska macht einen sehr freundschaftlichen Eindruck, aber ich vermute, dass es hinter dieser Fassade gewaltig brodelt. Sie ist zudem sehr arbeitseifrig und arbeitet geflissentlich daran, die Missionen zum Erfolg werden zu lassen.
Das letzte Mitglied meiner Crew, das hier Erwähnung finden sollte, ist Jakaria. Sie ist ausgebildete Ärztin und betreut die Krankenstation. Ihr Fähigkeiten als Orionerin setzt sie gezielt ein um Patienten ruhig zu stellen. Ich habe gesehen, wie ein Klingone mit halb abgetrennten Arm zu ihr gebracht wurde. Jede Bewegung schmerzte ihn und er stieß von zeit zu Zeit Schmerzensschreie aus. Klingonen sind hart im Nehmen, aber wenn der eigene Arm droht verloren zu gehen, kann man wohl niemanden verübeln, wenn er den Schmerzen freien Lauf lässt. Jakaria legt ihn auf den Tisch und ich sah wie sie kurz auf ihn einredete und ihr Gesicht dabei sehr dem Seinen war. Für den Rest der Operation war der Mann ruhig und strahlte eine Zufriedenheit aus, als hätte er grad Kahless persönlich in einer Vision erblickt. Der Arm konnte vollständig hergestellt werden, da der Klingone nicht übermäßig Stresshormone produzierte oder zu viel Blut verlor. Jakaria arbeitet nur dann mit dem Hypospray wenn es notwendig ist. Außerdem hat sie ein Faible für Naturheilkunde. Durch diese beiden Faktoren arbeitet sie sehr ressourcensparend, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Ihre Fähigkeiten als Arzt sind beispiellos. Es ist ein Privileg, eine solche Könnerin auf ihrem Fach hier zu haben, zudem ist sie Orionerin und mir gegenüber somit zunächst loyal.
Es bleibt abzuarten, was die nächsten Tage bringen werden. Unser Schiff hat zunächst einige Versorgungsaufträge in der Peripherie des Donatu-Sektors. Reine Routine und sterbenslangweilig, aber notwenig. Die Art unserer Aufträge könnte sich allerdings bald ändern.
Malia Ende.
Donnerstag, 26. Juli 2012
Merkt ihr was?
Diese Antwort schickte mir ein weiterer Verschwörungstheoretiker im Laufe der Woche:
Ja und dir fehlt einfach nur Geschichtswissen. Du weißt vielleicht einige Dinge, aber das Thema ist viel zu komplex, um es hier jetzt zu erläutern. WW2 hat eine nicht unerhebliche Vorgeschichte und man kann es kaum glauben, aber die anderen Großmächte hatten mindestens genau so viel Dreck am Stecken wie die Nazis und haben es heute immer noch.
Aber du bist nur verblendet von den Schuldpornos vom Geschichtsunterricht und dein Wissensstand auf diesem Gebiet ist nur sehr oberflächlich.
1. Er weiß nicht mehr, was er schreiben soll.
2. Ihm fehlen die Fakten, um mir kurz und knapp zu sagen, was er meint. Er kann sich zudem nicht kurz fassen, ist also ein sehr egozentrischer Mensch.
3. Er selbst hält das Thema für zu komplex. Er ist sich nicht darüber im Klaren welche Außmasse oder Dimensionen es annimmt.
4. Er beginnt einzulenken, weil er glaubt, dass mich seine "Fakten" tatsächlich interessieren könnten.
5. "WW2 hat eine nicht unerhebliche Vorgeschichte." So ist das im Übrigen bei jedem großen historischen Ereignis. Der Satz ist einfach zu banal, zeigt aber die Hilflosigkeit des Senders.
6. "man kann es kaum glauben, aber die anderen Großmächte hatten mindestens genau so viel Dreck am Stecken wie die Nazis und haben es heute immer noch." Die Schuldverlagerung ist ein beliebtes Mittel unter Verschwörern gerade was den Zweiten Weltkrieg anbelangt. Meines Erachtens führt diese Argumentation in eine Sackgasse, denn die Frage nach der Kriegsschuld stellt sich mit dem Überfall auf Polen definitiv nicht. Zudem hätten die Nazis wohl aufgrund eines "Reintreibens" in den Krieg die Propagandamaschine umgestellt. Die Gleichsetzung der Naziverbrechen mit denen der Alliierten sagt mir genau in welchem Spektrum der Herr/die Dame zu Hause ist.
7. "Aber du bist nur verblendet". Auch sehr beliebt, es werden religiöse Tendenzen attestiert, wo man aber lieber mit Fakten aufwarten sollte.
Ich lass das mal so stehen. Seine Argumente verschwimmen in der Oberflächlichkeit und die dummdreiste Arroganz ständig auf andere zu schimpfen und sie als Verblendete hinzustellen, macht es nicht leicht ihn ernst zu nehmen.
In diesem Sinne.
Strifes.
Ja und dir fehlt einfach nur Geschichtswissen. Du weißt vielleicht einige Dinge, aber das Thema ist viel zu komplex, um es hier jetzt zu erläutern. WW2 hat eine nicht unerhebliche Vorgeschichte und man kann es kaum glauben, aber die anderen Großmächte hatten mindestens genau so viel Dreck am Stecken wie die Nazis und haben es heute immer noch.
Aber du bist nur verblendet von den Schuldpornos vom Geschichtsunterricht und dein Wissensstand auf diesem Gebiet ist nur sehr oberflächlich.
1. Er weiß nicht mehr, was er schreiben soll.
2. Ihm fehlen die Fakten, um mir kurz und knapp zu sagen, was er meint. Er kann sich zudem nicht kurz fassen, ist also ein sehr egozentrischer Mensch.
3. Er selbst hält das Thema für zu komplex. Er ist sich nicht darüber im Klaren welche Außmasse oder Dimensionen es annimmt.
4. Er beginnt einzulenken, weil er glaubt, dass mich seine "Fakten" tatsächlich interessieren könnten.
5. "WW2 hat eine nicht unerhebliche Vorgeschichte." So ist das im Übrigen bei jedem großen historischen Ereignis. Der Satz ist einfach zu banal, zeigt aber die Hilflosigkeit des Senders.
6. "man kann es kaum glauben, aber die anderen Großmächte hatten mindestens genau so viel Dreck am Stecken wie die Nazis und haben es heute immer noch." Die Schuldverlagerung ist ein beliebtes Mittel unter Verschwörern gerade was den Zweiten Weltkrieg anbelangt. Meines Erachtens führt diese Argumentation in eine Sackgasse, denn die Frage nach der Kriegsschuld stellt sich mit dem Überfall auf Polen definitiv nicht. Zudem hätten die Nazis wohl aufgrund eines "Reintreibens" in den Krieg die Propagandamaschine umgestellt. Die Gleichsetzung der Naziverbrechen mit denen der Alliierten sagt mir genau in welchem Spektrum der Herr/die Dame zu Hause ist.
7. "Aber du bist nur verblendet". Auch sehr beliebt, es werden religiöse Tendenzen attestiert, wo man aber lieber mit Fakten aufwarten sollte.
Ich lass das mal so stehen. Seine Argumente verschwimmen in der Oberflächlichkeit und die dummdreiste Arroganz ständig auf andere zu schimpfen und sie als Verblendete hinzustellen, macht es nicht leicht ihn ernst zu nehmen.
In diesem Sinne.
Strifes.
Freitag, 20. Juli 2012
Europa ist Weimar?
Vor ein paar Wochen schrieb der SPON-Kolumnist Jakob Augstein diesen Artikel. Die historischen Probleme, die sich mit solchen Vergleichen ergeben, will ich hier nur kurz auflisten. Ich habe an sich kein Problem mit dem Artikel, denn die Kernaussage, die Deutschen sollen nicht glauben, alles Geld für Finanzschirme in Europa käme von ihnen, trifft meiner Ansicht nach zu.
Die Weimarer Situation war eine andere: Das Land war durch die Kriegslast hoch verschuldet und diese Verschuldung hat man unsinnigerweise den Leuten aufgebürdet, die am stärksten unter dieser Krise gelitten haben: Die arbeitende Bevölkerung. Lohnsenkungen, Arbeitslosigkeit und schreckliche Arbeitsbedingungen waren an der Tagesordnung. Anstatt also die Kriegslasten weiter auszuhandeln, bzw. den Zahlungszeitraum zu verlängern und so die Belastung für die Binnenwirtschaft gering zu halten, wie das heute getan wird, wollte man die Schulden so schnell wie möglich loswerden und daran ist die Weimarer Republik schließlich zugrunde gegangen. Man hat darauf spekuliert die Wirtschaft nach den Reparationen wieder schnellstmöglich in Gang zu bringen. Dieser Plan hätte funktioniert, gäbe es da nicht den Börsenkrach von 1929, in dessen Folge die Kredite schnellstmöglich von den amerikansichen Banken zurückgefordert wurden.
Deutschland ist nun in Europa mehr oder minder in einer Führungsposition, zumindest wenn man den Medien Glauben schenken darf. Auf mich macht es nämlich eher den Eindruck als würde mit der allgemeinen Schuldenlast gespielt und man spricht im Falle einer Krise nur von Pleite gegangenen Banken. Prinzipiell muss man diese Banken nicht retten, wäre nicht das Geld weg, dass man dabei verlöre. Also steckt der Staat dank der Rettungsschirme noch mehr Geld in die Banken, damit sich "Hans Meier" sein Traum vom eigenen Haus mittels Bausparvertrag oder Aktienkonto erfüllen kann. Wir sind in keiner Krise, die Leute haben nur Angst, dass sich der Traum vom Auto, dem eigenen Garten, Haus, Kind oder was auch immer geplant ist, nicht erfüllt. Diese Ängste sind auch legitim, damit man mich hier nicht falsch versteht. Aber sind diese es wert, dass dafür ein ganzes Land wie z.B. Griechenland, Irland oder Spanien den Bach runter geht? Damit ist gemeint, dass die Rettungsschirme auf lange Sicht eine noch höhere Verschuldung zur Folge haben, was die betroffenen Länder noch erheblicher ins Chaos stürzt.
In Weimar ging es schlicht und ergreifend um die Existenz der Menschen als solche und nicht um Träume im Grünen. Wir reden hier teilweise von Menschen, die kurz vor dem Verhungern standen. Europa lässt sich nicht mit dem Augenmaß von Weimar messen. Europa wird nicht zerfallen, weil Deutschland aus der Euro-Zone austritt. Das wird auch nicht passieren, sollte es Spanien oder Griechenland treffen. Ich sehe momentan auch keine Partei, die in irgendeiner Form einen Nutzen aus dieser Krise ziehen dürfte und schon gar nicht im rechten Lager.
Die Weimarer Situation war eine andere: Das Land war durch die Kriegslast hoch verschuldet und diese Verschuldung hat man unsinnigerweise den Leuten aufgebürdet, die am stärksten unter dieser Krise gelitten haben: Die arbeitende Bevölkerung. Lohnsenkungen, Arbeitslosigkeit und schreckliche Arbeitsbedingungen waren an der Tagesordnung. Anstatt also die Kriegslasten weiter auszuhandeln, bzw. den Zahlungszeitraum zu verlängern und so die Belastung für die Binnenwirtschaft gering zu halten, wie das heute getan wird, wollte man die Schulden so schnell wie möglich loswerden und daran ist die Weimarer Republik schließlich zugrunde gegangen. Man hat darauf spekuliert die Wirtschaft nach den Reparationen wieder schnellstmöglich in Gang zu bringen. Dieser Plan hätte funktioniert, gäbe es da nicht den Börsenkrach von 1929, in dessen Folge die Kredite schnellstmöglich von den amerikansichen Banken zurückgefordert wurden.
Deutschland ist nun in Europa mehr oder minder in einer Führungsposition, zumindest wenn man den Medien Glauben schenken darf. Auf mich macht es nämlich eher den Eindruck als würde mit der allgemeinen Schuldenlast gespielt und man spricht im Falle einer Krise nur von Pleite gegangenen Banken. Prinzipiell muss man diese Banken nicht retten, wäre nicht das Geld weg, dass man dabei verlöre. Also steckt der Staat dank der Rettungsschirme noch mehr Geld in die Banken, damit sich "Hans Meier" sein Traum vom eigenen Haus mittels Bausparvertrag oder Aktienkonto erfüllen kann. Wir sind in keiner Krise, die Leute haben nur Angst, dass sich der Traum vom Auto, dem eigenen Garten, Haus, Kind oder was auch immer geplant ist, nicht erfüllt. Diese Ängste sind auch legitim, damit man mich hier nicht falsch versteht. Aber sind diese es wert, dass dafür ein ganzes Land wie z.B. Griechenland, Irland oder Spanien den Bach runter geht? Damit ist gemeint, dass die Rettungsschirme auf lange Sicht eine noch höhere Verschuldung zur Folge haben, was die betroffenen Länder noch erheblicher ins Chaos stürzt.
In Weimar ging es schlicht und ergreifend um die Existenz der Menschen als solche und nicht um Träume im Grünen. Wir reden hier teilweise von Menschen, die kurz vor dem Verhungern standen. Europa lässt sich nicht mit dem Augenmaß von Weimar messen. Europa wird nicht zerfallen, weil Deutschland aus der Euro-Zone austritt. Das wird auch nicht passieren, sollte es Spanien oder Griechenland treffen. Ich sehe momentan auch keine Partei, die in irgendeiner Form einen Nutzen aus dieser Krise ziehen dürfte und schon gar nicht im rechten Lager.
Abonnieren
Posts (Atom)











